Das Kunstmuseum Stuttgart im Nationalsozialismus

Der Traum vom Museum »schwäbischer« Kunst.

Die Geschichte des Kunstmuseum Stuttgart im Nationalsozialismus ist weitgehend unbekannt. Die städtische Kunstsammlung wurde 1924 mit der Schenkung der Gemäldesammlung des Grafen Silvio della Valle di Casanova gegründet. Die Stadt präsentierte sie ab 1925 in einer Dauerausstellung in der Villa Berg, einem ehemaligen Fürstenpalais. Auch wurden im kleinen Umfang Kunstwerke hinzuerworben. Ein Museum wurde aber nicht geschaffen.

In Stuttgart im »Dritten Reich« gab es daher kein städtisches Kunstmuseum. Dessen Grundlagen legten erst die Nationalsozialisten mit ihrer Kunst- und Kulturpolitik. Ihr Ziel war die Verwirklichung des Traums vom Museum »schwäbischer« Kunst. Die Ausstellung thematisiert ein lange verdrängtes Kapitel Stuttgarter Museumsgeschichte und die Idee der Kunstlandschaft Schwaben, deren Ursprünge im 19. Jahrhundert liegen.

Ausstellungsdauer:

1. Februar 2020 bis 1. Juni 2020

Vernissage:

31. Januar 202019:00 Uhr