Amely Spötzl

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Die klassischen Naturstudien, wie Künstler sie seit jeher zur Ausbildung der Wahrnehmung und zur Verinnerlichung von bestehender Form betreiben, werden in dem Werk von Amely Spötzl abstrahiert und oszillieren zwischen persönlicher und universeller Dimension.
Zum Beispiel in geometrischen, fast formelhaft anmutenden Zeichnungen dokumentiert Spötzl akribisch artentypische Merkmale in eigens dafür entwickelten Zahlen- und Formsystemen. Durch die Abstraktion eines allgemein bekannten Naturstücks (eine Frucht, ein Blatt, eine Kapsel) zeigt sie eine neue, bisher nicht entdeckte Ästhetik auf. Dabei ist mal die Umrisslinie, mal das Naturstück selbst, mal ein Ausschnitt desselben Ausgangspunkt für ein neues Kunstwerk. In Spötzls dreidimensionalen Objekten treten oft erzählerisch-poetische Aspekte in den Vordergrund.

Ausstellungsdauer:

17. September 2019 bis 25. Oktober 2019

Vernissage:

15. September 201911:30 Uhr