Miriam Gossing und Lina Sieckmann

SIXTEEN PROPS

Anhand von sechzehn verschiedenen Filmrequisiten (‚Props‘) aus Requisitenverleihen der Filmindustrie beschäftigt sich die Videoinstallation Sixteen Props mit fetischisierten Objekten, die im klassischen Hollywoodkino in Verbindung zu weiblichen Figuren und deren unerfülltem Begehren stehen. Durch wiederkehrende Textfragmente aus Originaldrehbüchern, die sich mit Themen wie "Break-up", "Stalking" und "Ghosting" beschäftigen, ergibt sich eine imaginäre filmische Figur, die im Verborgenen bleibt. Innerhalb der Loops der sechzehn Screens mischen sich immer wieder neue Narrationen und mysteriöse Verwicklungen, in denen die Grenzen von Illusion, Projektion und Realität mit der Zeit verwischen.

Ausstellungsdauer:

11. Dezember 2019 bis 7. März 2020

Vernissage:

11. Dezember 201919:30 Uhr