Slava Mogutin

Polaroid Rage

»Polaroid Rage« zeigt eine Sammlung an Polaroids, welche Geschichten von Menschen durch das Prisma von Mogutins persönlicher Migrationserfahrung erzählen. Minderheiten, sozial Ausgestoßene und Außenseiter, Menschen am Rande der Gesellschaft, marginalisierte Leben und Seelen, die in der Mainstream-Kultur nicht objektiv vertreten sind, finden ihren Platz in Mogutins Kunst und Abbild in der Serie. »Polaroid Rage« ist eine Fotoserie bestehend aus einzelnen Polaroids, welche in erzählerischer Form und Kombination die individuellen Geschichten und Schicksale der Portraitierten erzählen. 

Slava Mogutin wurde in Sibirien geboren und ist ein in New York ansässiger Multimedia-Künstler und Autor, der aufgrund seiner queeren Schriften und seines Aktivismus aus Russland verband wurde. Als Schriftsteller der dritten Generation und autodidaktischer Journalist und Fotograf war er der erste Russe, dem aufgrund homophober Verfolgung politisches Asyl in den USA gewährt wurde. 

Ausstellungsdauer:

15. Mai 2020 bis 12. Juli 2020

Vernissage:

20:00 Uhr