Roland Wesner

Die Regenbogenfalle

Im Dialog mit einer Intervention von Simone Westerwinter

Wie alles verschlingende schwarze Löcher öffnen sich in den zutiefst rätselhaft anmutenden Bildschöpfungen von Roland Wesner (1940-1987) eine große Anzahl unfassbarer Kuben. Vor dem Hintergrund der schwarzen Flächen war es ihm möglich ein reiches Formenkompendium zu entwickeln und darin verschiedene Sujets wie Stillleben oder Landschaften zu reflektieren. Der Regenbogen als vielseitiges Symbol taucht dabei in fast allen Sujets auf, sei es als zarter dynamisierender Hauch, als bewusst gesetzter Störfaktor oder als flächiges, geometrisches Gestaltungselement.
Eine künstlerische Intervention in Form eines regenbogenfarbigen Teppichs erwartet den Besucher im Rahmen der Ausstellung. Die in Besigheim lebende Künstlerin Simone Westerwinter gestaltet eine begehbare Teppichbodeninstallation, welche auf die trapezförmige Raumsituation anspielt und zugleich direkten Bezug auf die weißen und schwarzen Bildflächen Roland Wesners, sowie das Bildmotiv des Regenbogens nimmt.

Ausstellungsdauer:

16. Mai 2020 bis 13. September 2020

Vernissage:

15. Mai 202019:00 Uhr