Keine Schwellenangst! Die Tür als Motiv in der Gegenwartskunst

Türen sind Alltagsgegenstände, die wir täglich vielfach gebrauchen, ohne uns darüber Gedanken zu machen. Ihre elementare Funktion für unser Leben spiegelt sich jedoch in zahlreichen Redensarten – von »Offene Türen einrennen« bis »Jemandem die Tür vor der Nase zuschlagen«. Es gibt ein Davor und Dahinter, ein Drinnen und Draußen sowie eine Schwelle, auf der sich entscheidet, wer eintreten darf. Das Schließen einer Tür kann Schutz, Ruhe und Rückzug oder aber Freiheitsentzug, Enge und Isolation bedeuten. In Märchen gibt es verbotene Türen, hinter denen Geheimnisvolles, Abenteuer und Gefahr lauern. Es sind insbesondere die Ambivalenz und symbolische Aufladung von Türen, die zahlreiche Künstler*innen veranlasst haben, sich mit diesem Motiv auseinanderzusetzen. All diese Aspekte veranschaulicht die Ausstellung mit Zeichnungen, Gemälden, Fotografien, Filmen, Skulpturen und Installationen von rund einem Dutzend internationaler Gegenwartskünstler*innen.

Ausstellungsdauer:

3. Oktober 2020 bis 24. Januar 2021

Vernissage:

2. Oktober 202019:00 Uhr