Barthélémy Toguo

Barthélémy Toguo (* 1967) fokussiert in seiner künstlerischen Praxis auf hochaktuelle Fragen von Identität und gesellschaftlicher Zugehörigkeit, von Migration, Flucht, Vertreibung und von jenen Einschränkungen, die sich durch territoriale Grenzen und Hoheitspolitik ableiten. Vor dem Hintergrund seiner doppelten kamerunisch-französischen Staatsbürgerschaft nimmt er dabei eine explizit nicht eurozentrische Haltung ein. Seine Bedenken gelten den Ursachen vor allem ökologischer Verwerfungen und deren gesellschaftlichen Konsequenzen. Stichworte in diesem Zusammenhang sind: Trink- und Brauchwassermangel, Fehlentwicklungen in den Landwirtschaften, Auswirkungen der Klimaveränderung, Korruption, kriegerische Auseinandersetzungen oder mangelnde ökonomische Entwicklungsperspektiven.

Ausstellungsdauer:

8. August 2022 bis 23. Oktober 2022