Bereits als Jugendlicher fand der Kunstsammler Lukas Jakob (*1998 in Freiburg im Breisgau; lebt und arbeitet dort) in der Bildenden Kunst Identifikation und Inspiration für seine eigene Weltsicht. Werke aus seiner Sammlung setzen diesen persönlichen Zugang zur Kunst in der Ausstellung mit dem Motiv des/der Antiheld:in in Beziehung. Die Ausstellung wirft so einen Blick auf das Sammeln aus der Perspektive der Generation Z. Auf demselben Stockwerk schließt die Präsentation des Bahnwärter Stipendiaten Grischa Kaczmarek in zwei Räumen an. Mit der Sammlung Jakob verbindet ihn auch die Auseinandersetzung mit postheroischer Männlichkeit, queere Identität und Populärkultur.