Ivana de Vivanco

Wie klingt das Weinen einer Schlange?

Die Villa Merkel richtet die erste museale Einzelausstellung der chilenisch-peruanischen Künstlerin Ivana de Vivanco (*1989 in Lissabon, lebt und arbeitet in Berlin) aus. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit dem postkolonialen Erbe in Chile und Peru, religiösen und kulturellen Praktiken, mythologischen Themen, indigenen Wissensweisen, Sexualität und patriarchalen Machtstrukturen. Sie verbindet Malerei, Video und Skulptur mit theatralen Elementen, um historische Forschung und Fiktion zu vereinen. Die Präsentation in der Villa Merkel setzt sich mit der einzigartigen Landschaft der Atacama-Wüste, dem Lithiumabbau und der Lebenssituation vor Ort auseinander. Hierfür nutzt sie die Figur der Schlange als Leitmotiv, deutet es aus mythologischer, religiöser und bildhistorischer Tradition um und erweitert es spekulativ.

Ausstellungsdauer:

8. März 2026 bis 7. Juni 2026