
Die Ausstellung präsentiert Arbeiten der Künstlerinnen Leonie Lass (*1999) und Elisa Lohmüller (*2000), kuratiert von der Kunsthistorikerin Anne Odenthal. Beide setzen sich in ihren Werken mit Räumen und (Erinnerungs)orten auseinander, mit dem, was Menschen an realen und stofflichen, aber auch immateriellen Spuren hinterlassen. Beide erörtern, wie sich Erinnerungen, Gesten und Fragmente in Orte einschreiben und wie Räume zugleich schützen und bewahren können. Eine zentrale Frage ihrer künstlerischer Auseinandersetzung lautet: Wie verändert sich ein Ort durch die Menschen, die ihn bewohnen, beleben oder durchqueren?