Aeree Sul

Ein Name findet sich

Die Ausstellung geht vom Akt des Benennens aus. Einen Namen zu geben berührt Fragen von Besitz und Zuschreibung. Im Ausstellungsraum formt sich aus Bronzeobjekten und ihren Setzungen eine Rauminstallation. Die Objekte sind nicht als geplante Formen entstanden. Im Prozess haben sie sich selbst geformt und werden als Setzungen im Raum erfahrbar.

Benennen wird hier nicht als Festschreibung verstanden, sondern als Wahrnehmung. Was bedeutet es, einem Ding einen Namen zu geben? Und was verändert sich, wenn Form nicht gesetzt wurde, sondern sich gezeigt hat? In dieser Verschiebung wird der Name nicht vergeben. Er wird gefunden.

Ausstellungsdauer:

11. April 2026 bis 3. Juni 2026