




Für seine erste Solo-Schau bei "Schacher" hat Manu Camille das Wort "Homo Ædictus" erfunden, das die Ambivalenz zwischen dem lateinischen "addictus" und "edictus" thematisiert, also zwischen Schuldner/Slave und Bekanntmacher/Erlasser. Mit seinen expressiven, buntfarbigen Gemälden fragt er nach den möglichen Handlungs-Spielräumen in einer großflächig geregelten Welt und sucht nach dem Urmenschlichen, nach der Essenz von uns allen. Als Ausgangspunkt dienen Passagen aus der Bibel, Ausstellungsbesuche, Filme, Musik und Bücher. Beim Galerienrundgang "Art Alarm" am 19.09./20.09. ist der Künstler nachmittags in der Galerie.