Michael Schramm

jenseits des haha.

jenseits des haha. ist abstraktion kein rückzug.
linien stehen nicht als kontur von dingen, sondern als beziehung zwischen ihnen. kartografische spekulation in Tracking Tracks und Schwebung, botanische erinnerung eines Ökotons oder der arbeit Anemone lassen verflechtungen und
wechselbeziehungen abstrakt imaginärer art erahnen und öffnen neue sichtweisen auf abhängigkeiten.
im zeichenakt des 1992 geborenen akademiepreisträgers michael schramm absorbieren die blätter des papiers den druck der zeichnenden hand, der geführte materielle stift löst sich in seiner zeichenspur auf. anspannung wird zur freien, lockeren autonomen bahn. nur folgerichtig, dass sich die linie aus dem format des papiers löst und auf die umgebende wand ausbreitet.

Ausstellungsdauer:

18. September 2026 bis 16. Oktober 2026

Vernissage:

18. September 202619:00 Uhr