Maler, Schriftsteller, Architekten, Pilger, Gelehrte und Teilnehmer der „Grand Tour“ reisten an den Tiber, um Inspiration und neue Impulse zu finden. Künstlern diente die Stadt als offenes Atelier und inspirierte sie zu Ruinenansichten, Veduten und künstlerischen Experimenten. Ein Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf dem Stuttgarter Hofbaumeister Johann Michael Knapp (1791 – 1861). Zeichnungen dokumentieren seine zwischen 1818 und 1840 gefertigten römischen Studien, Entwürfe und Projekte, darunter die „Casa Tarpea“ auf dem Kapitol. Die Ausstellung verdeutlicht, wie Rom als Sehnsuchtsort die Wahrnehmung von Generationen von Künstlern nachhaltig beeinflusste.
Ausstellungsort: Graphik-Kabinett