Karl Hurm, Walter Schöllhammer, Gabriela Oberkofler

Das Dorf Als Bühne, Bilder als erzählerische Panoramen

Die Ausstellung Das Dorf als Bühne – Bilder als erzählerische Panoramen zeigt das Dorfleben als Ort, an dem Rituale, Traditionen, Wünsche und persönliche Geschichten sichtbar werden. Im Zentrum der Ausstellung stehen die Arbeiten von Karl Hurm (1930–2019), dessen naiv-expressive, farbintensive Bilder dörfliche Szenen, Traumwelten und feine Gesellschaftskritik verbinden.

Karl Hurm fand autodidaktisch zur Malerei und zeichnete seit frühester Kindheit. Nach einer Malerlehre übernahm er Verantwortung im elterlichen Großhandel und nutzte die Fahrten zum Stuttgarter Großmarkt für prägende Museums besuche. Parallel entwickelte er eine eigene, unverwechselbare Bildsprache. Seine Kompositionen inszenieren Figuren bewusst und verbinden Alltag und Imagination zu phantastischen, spannungsvollen Bildräumen. In Kühe auf dem gefrorenen See (1998) wird diese Spannung zwischen Wirklichkeit und Inszenierung besonders greifbar.

Ausstellungsdauer:

7. November 2026 bis 17. Januar 2027