Julia Sossinka (geb. 1983) entwickelt ihre Arbeiten von der Malerei zu Collagen, Assemblagen und raumgreifenden Installationen. Ihre Werke erinnern an vegetative Formen, geologische Schichtungen oder mikroskopische Landschaften und scheinen aus der Wand in den Raum zu wachsen. Aus Alltagsmaterialien wie Plastiktüten, Papier, Stoffresten und verworfenen Tuschearbeiten entstehen begehbare Bildräume, die durch Licht, Oberfläche und Bewegung lebendig wirken und die Grenzen zwischen Fläche, Raum und Betrachter auflösen.